Bildstöcke und Wegkreuze

Steinkreuz Ecke Beueler Straße / Am Herrengarten

Steinkreuz Ecke Beueler Straße / Am Herrengarten

Das Steinkreuz trägt die Inschrift: "Dieses Kreuz hat Cecilia Heider in Müldorf zu Ehren dem Leiden Jesu und der Schmerzhaften Mutter Maria aufrichten lasen im Jahr 1841."

Die Stifterin wurde in Vilich-Müldorf geboren und starb am 25. März 1870 ebenfalls in Vilich-Müldorf.

Betonkreuz am Ende der verlängerten Mühlenbachstraße

Betonkreuz am Ende der verlängerten Mühlenbachstraße

Das Kreuz steht am alten Kirchweg von Vilich-Müldorf nach Vilich. Das Kreuz steht auf einem Erdsockel eines frühren Kreuzes dessen, Reste in einem Privatgarten an der Mühlenstraße (heutigige „Mühlenbachstraße“) gefunden wurden.

Im Lagerbuch der Gemeinde und Bürgermeisterei Vilich ist das alte Kreuz unter Nr. 84 mit den Worten festgehalten: "Steinernes Kreuz (Hammkreuz)." Das Kreuz stand bzw. sein Ersatz steht in der Gemarkung "Im kleinen Hamm" und war auf Vor- und Rückseite gleich bearbeitet.

1990 wurde es zerstört und im März 1991 wieder aufgerichtet. Heute (2008) ist der Beton sehr stark verwittert, und das Kreuz befindet sich in einem sehr schlechten Zustand.

Steinkreuz neben der Kirche (früher Mühlenstraße)

Steinkreuz neben der Kirche (früher Mühlenstraße)

Inschrift: "Gelobt sei Jesus Christus! Errichtet von den Eheleuten Mathias Frembgen und Anna Maria Emons 1875."
Die Stifter, ein Maurer und Ackerer, wurde am 28.10.1821 in Vilich-Müldorf geboren und verstarb am 11.4.1899 in Vilich-Müldorf.

Die Stifterin Anna Maria Emons wurde am 30.11.1821 in Beuel geboren und verstarb am 30.1.1903 ebenfalls in Vilich-Müldorf.

Heiligenhäuschen Ecke Burbank- / Adolf-Quad-Straße

Heiligenhäuschen Ecke Burbank- / Adolf-Quad-Straße

Am Fuß des Bildstocks ist eine Marmorplatte eingelassen. Sie trägt folgende Inschrift: "Errichtet (zu) Ehren der Schmerzhaften Mutter Maria 1876 von Jungfrau Eva Schleifer."

Der Bildstock enthält eine Pieta. Stifterin ist die ledig gebliebene Ackerin Eva Schleifer, die am 7. Dezember 1833 in Geislar geboren wurde und am 4. März 1902 in Vilich-Müldorf starb.

1989 wurde das Heiligenhäuschen von den Bottemelech's Jonge vollständig renoviert. Die gestohlene Pieta wurde durch eine Kopie einer mittelalterlichen Mutter Gottes aus dem Vilicher Kloster ersetzt.